Zum Schutz von Rohrleitungen

Schutz von Rohrleitungen - Längere Lebensdauer

Unsere Wassermengen-gesteuerten Mineralstoff-Dosieranlagen schützen vor Korrosion (Rost) durch aggressives Wasser und dienen der Härtestabilisierung. Unsere Dosiermittel Techem Exactaphos SP 210, Techem Exactaphos P 612 und Techem Exactaphos P 1020 werden industriell in Lebensmittelqualität gefertigt und entsprechen den Zulassungen nach ÖVGW, DVGW, BAG, WHO.

Die eingesetzten Wirkstoffe unserer Dosieranlagen kommen auch in unbehandeltem Trinkwasser in unterschiedlichen Mengen vor. Die Zusammensetzung und die Dosiermenge ist so aufeinander abgestimmt, dass eine optimale Wirkung erreicht wird.

Unsere wassermengen-gesteuerten Mineralstoff-dosieranlagen schützen vor Korrosion (Rost) durch aggressives Wasser und dienen der Härtestabilisierung. Das Dosiermittel wird industriell in Lebensmittelqualität gefertigt mit den Zulassungen nach ÖVGW, DVGW, BAG, WHO.

Einbau

Dosieranlagen werden von uns nur nach Besichtigung und einer durchgeführten Wasser-Analyse eingebaut.
Die Montage erfolgt durch unser geschultes Fachpersonal oder durch den Installateur (nach Vorgaben der Techem Wassertechnik). Die Inbetriebnahme wird ausschließlich von der Techem Wassertechnik vorgenommen.
Weiters werden von uns Proberohrstücke installiert. Diese Proberohre werden regelmäßig kontrolliert.

Wirkungsweise der Dosierung

Die Mineralstoffdosierung bewirkt neben dem Effekt des Korrosionsschutzes auch eine Abbindung bzw. Härtestabilisierung des Kalkes. Die Dosierung von Mineralstoffen wurde durch den Begriff „Chemie“ in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit recht negativ betrachtet. Wenn man sich jedoch mit diesen „Chemikalien“ näher befasst, muss man feststellen, dass diese „Chemikalien“ lebensnotwendige Spurenelemente sind, ohne die biologische Abläufe in der Natur nicht funktionieren würden. Gerade für die Energiegewinnung beim Menschen sind beispielsweise die Phosphate beim Transport von Energie von zentraler Bedeutung. Phosphate sind in fast allen Lebensmitteln vorhanden und dies in oft höherer Konzentration, wie sie mit phosphatiertem Trinkwasser aufgenommen werden könnten. Auch die Annahme, dass wir durch das mit einer Mineralstoffdosierung behandelte Trinkwasser viel zu viel Phosphate und Silikate aufnehmen würden, ist falsch. Die Dosierung erfolgt mit ÖVGW, DVGW und BAG WHO geprüften Mineralstoffkombinationen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Zugabe von Phosphaten ins Trinkwasser zur Vermeidung von Korrosion und von Kalkablagerungen gemäß Verordnung „Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ von Juli 1998 (Trinkwasserverordnung) zulässig ist. Die zur Wasserbehandlung verwendeten Phosphate sind durchwegs als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen und bei üblicher Verwendung völlig ungiftig. Phosphate werden als Stabilisatoren, Emulgatoren und Säureregler in Lebensmitteln, zB Wurstwaren, Schmelzkäse, Speiseeis, eingesetzt. Bei diesen Lebensmitteln werden Phosphate im Promillebereich – also Gramm pro Kilogramm – verwendet. Für die Trinkwasserbehandlung liegen die Konzentrationen um den Faktor 1000 tiefer und damit im Miligramm-Bereich. Eine Gesundheitsbeeinträchtigung durch phosphatiertes Trinkwasser ist deshalb praktisch auszuschließen. Phosphate sind gemäß Trinkwasserverordnung für die Trinkwasserbehandlung zugelassene Stoffe. Es dürfen bis zu 5,0 mg/l Phosphate (als Phosphat berechnet) im Trinkwasser enthalten sein. Die Dosiermenge wird von uns laufend geprüft.

Wartung

Entsprechend der ÖVGW Richtlinie W 52 soll die Dosieranlage zweimal jährlich gewartet werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Dosierpumpe korrekt arbeitet.

Die Installation einer Techem Dosieranlage setzt den Abschluss eines Wartungsvertrages voraus.

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